134.6 kmRennen
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16 April

Arco

Nördlich der Ebene des Alto Garda gelegen ist Arco der Sitz des G.S. Alto Garda und Startort der ersten Etappe der Tour of the Alps 2018. Arco ist dank seines Mikroklimas eine renommierte Tourismusdestination, welches vom Schutz der umliegenden Berge und von der geographischen Lage in der Nähe des Gardasees begünstigt wird. Hoch über Arco, auf einem steilen Felsen gebaut, thront ein wunderschönes mittelalterliches Schloss.

Folgaria

Folgaria befindet sich auf einem Hochplateau auf zirka 1150 Metern Meereshöhe. Die Ortschaft im Trentino verfügt über ein Skigebiet mit über 70 Pistenkilometern und wird in der warmen Jahreszeit zum perfekten Ferienort für die Sommerfrische von Familien, an dem Sportarten wie Radfahren, Mountainbike, Wandern, Golf, Reiten und Klettern betrieben werden können.

Beschreibung

Die Tour of the Alps 2018 wird mit einer insgesamt relativ kurzen Etappe eröffnet, die die Radprofis aufgrund der insgesamt 2530 Höhenmeter und dem steilen Schlussanstieg aber trotzdem nicht unterschätzen sollten. Nach einem flachen Anfangsteil beginnt nach Sarche der stufenförmige Anstieg mit scheinbaren Ebenen, bevor die Radler zuerst zum Molveno-See und anschließend nach Andalo kommen.

Die zu bewältigende Steigung ist nicht allzu steil, geht niemals über 8% hinaus, und auch die letzten Kilometer hin zur ersten Bergwertung nach insgesamt 50,3 Kilometern wird auf einem Anstieg mit etwas mehr als 4% Prozent durchschnittlicher Steigung gefahren. Hier beginnt anschließend eine lange und rasante Abfahrt, mit vielen Halbkurven auf dem ersten Abschnitt und einigen Kehren auf dem zweiten Streckenteil. Nach einem 3,5 Kilometer langen, sehr breiten und gut beleuchteten Tunnel, geht es auf einem langen Abschnitt durch das Etschtal, auf dem auch Trient gestreift wird. Dieser flache Streckenteil endet in Rovereto, wo sich nach insgesamt 108,8 Kilometern auf dem zentral gelegenen Corso Antonio Rosmini der Zwischensprint entscheidet.

Hier beginnt auch der Anstieg, der nach 19,2 Kilometer mit dem zweiten Bergpreis des Tages endet, und zwar in Serrada nach insgesamt 128,4 Kilometern; von hier sind es noch 6,2 Kilometer bis zum Ziel. Es ist jedoch ein alles andere als einfacher Abschnitt mit einer Abfahrt, die immer wieder von kleineren Anstiegen unterbrochen wird. Weniger als 2 Kilometer vor dem Ziel folgt wiederum eine leichte Abfahrt auf einer langen Gerade, die rund 700 Meter vor der Ziellinie abrupt endet: Die Profis müssen einen scharfen Rechtsknick bewältigen und praktisch stehend den letzten Abschnitt über die Via Trento bis zum Ziel in der Via Emilio Colpi in Angriff nehmen. Auf diesem letzten Teil mit einer Steigung von bis zu 10% wird sich wohl jener Radsportler durchsetzen, der bis zu diesem Zeitpunkt am meisten Kraft sparen konnte und seine Fähigkeiten als Sprinter auch bergauf unter Beweis stellen kann. Als Lohn wartet das erste Leader-Trikot auf den Sieger.

Radeln sie wie die Champions

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