145.5 kmRennen
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17 April

Lavarone

Lavarone ist auf einem Hochplateau auf 1200 Metern Meereshöhe gelegen, unweit des gleichnamigen Sees, und erlangte als Ferienort von Sigmund Freud, dem Begründer der Psychoanalyse, weltweit Bekanntheit. Im Sommer kann man im See baden, im Winter darauf Eis laufen.

Alpe di Pampeago - Fiemme

Im Herzen des Fleimstals gelegen, gehört die Alpe di Pampeago (Reiterjoch) zur Gemeinde Tesero. Das Gebiet steht bei Langläufern aus aller Welt hoch im Kurs, hat aber auch im Radsport eine lange Historie. Auf dem Weg auf den gleichnamigen Pass haben Champions wie Marco Pantani, Pavel Tonkov und Gilberto Simoni mit herausragenden Leistungen Geschichte geschrieben.

Beschreibung

Die zweite Etappe der Tour of the Alps 2018 beginnt auf dem Lavarone-Hochplateau, und zwar in der Ortschaft Chiesa. Nach anfänglichem Auf und Ab, zeichnet sich die Strecke durch eine lange Abfahrt aus, die die Teilnehmer zum Tunnel des „Valico della Fricca“ führen wird und von dort über Vattaro und Bosentino weiter nach Calceranica al Lago, das nach 20,5 km erreicht ist. Hier beginnt ein welliger Abschnitt, bei dem Caldonazzo und Levico Terme gestreift werden, bevor die Radprofis in Pergine Valsugana (35 km) ankommen. Nun wartet der erste Anstieg des Tages auf die Radler, mit einer Länge von 16 Kilometern durch das bezaubernde Fersental, der am 1455 Meter hohen Redebus-Pass nach insgesamt 51,1 Kilometern endet. Auf der Passhöhe wird auch die erste Bergwertung der ersten Kategorie der Tour of the Alps 2018 entschieden. Auch wenn die Radprofis auf der weniger anstrengenden Seite des Passübergangs unterwegs sind (die maximale Steigung beträgt zum Schluss 10%), so gilt es immerhin doch 980 Höhenmeter herunter zu spulen.

Die ersten Kilometer nach dem Übergang sind gekennzeichnet durch eine steile und schnelle Abfahrt mit vielen Kehren; anschließend – sobald die Ortschaft Baselga di Pinè erreicht ist – wird die Straße flacher. Nach weiteren 6 Kilometern Abfahrt geht es auf die Landstraße, die leicht aber konstant ansteigend ins Cembra-Tal führt. In der Ortschaft Lago di Lases (70,7 km) befindet sich die Verpflegungsstation. Nach 91 Kilometern wird in Sover der Zwischensprint entschieden, und zwar in der Ortschaft Piscine. Einmal in Molina di Fiemme angekommen, beginnt eine lange Schleife, auf der ein guter Teil des Fleimstals durchfahren wird. Befahren die Radprofis den Streckenteil mit der anspruchsvollsten Steigung nach Castello di Fiemme, wo es auf die Staatsstraße 48 geht, zum ersten Mal, so zählt er für den zweiten Bergpreis des Tages und wird im Zentrum von Cavalese (108 km) gewertet. Danach geht es weiter nach Tesero und Ziano di Fiemme, am Ufer des Avisio entlang bergab und die Schleife schließt sich in Molina di Fiemme (130,9 km). Dann gilt es neuerlich den Anstieg nach Castello di Fiemme zu bewältigen, wo die entscheidende Phase der Etappe beginnt. Nach 6,4 flachen Kilometern beginnt in Tesero der Schlussanstieg hinauf nach Alpe di Pampeago - Fiemme mit einer maximalen Steigung von 15%, die auf den letzten vier Kilometern nie unter 10% beträgt. Die Ehre, die Ziellinie in Alpe di Pampeago als erster zu überqueren, ist sicherlich einem Bergspezialisten vorbehalten. Außerdem wird sich hier auch langsam aber sicher herauskristallisieren, wer bei der Tour of the Alps für den Gesamtsieg in Frage kommt.

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