138.3 kmRennen
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18 April

Auer

Im Südtirol, in der Talsohle am linken Ufer der Etsch, kann Auer eine Vielzahl von architektonisch äußerst wertvollen Gebäuden vorweisen, wie etwa den „Happacherhof“, dessen Geschichte bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht, oder die St.-Peters-Kirche mit der ältesten bespielbaren Orgel Südtirols aus der späten Renaissance, die von Hans Schwarzenbach erbaut wurde.

Meran

Meran ist, was die Einwohnerzahl angeht, die zweitgrößte Stadt Südtirols und als Tor zum Vinschgau, zum Passeiertal, zum Etschtal und zum Ultental von Bergen umgeben. Die Stadt hat durch seine Thermen weltweit Bekanntheit erlangt und zeichnet sich dank der günstigen geographischen Lage in einem natürlichen Talbecken durch ein sehr mildes Klima als beliebter und renommierter Kurort aus.

Beschreibung

In Auer fällt der Startschuss zur dritten Etappe. Die ersten Kilometer verlaufen flach – die bekannten Apfelwiesen und Weinberge des Etschtales bilden dabei eine würdige Rennkulisse. Sobald die Radprofis einmal Tramin hinter sich gelassen haben, Heimat der namhaften Traminer Weine, wird es zuerst auf der Weinstraße in Richtung Kaltern langsam ernst, bevor es dann, die Europastraße entlang fahrend, in Richtung „Mendolina“, also „kleine Mendel“ geht – ein Anstieg, der 4,5 Kilometer lang ist mit einer durchschnittlichen Steigung von 6% und mit Spitzen bis knapp 10%. Anschließend geht es wieder bergab nach Eppan, bevor das Feld auf breiten Straßen zügig bis nach Bozen kommt. Nach insgesamt 44,3 Kilometern befindet sich in Leifers der Zwischensprint. Nach 54,5 Kilometern erreicht die Tour of the Alps wiederum Auer. Haben die Radler die Ortschaft hinter sich gelassen, so biegen sie nach links ab und fahren zuerst 3,8 Kilometer die Staatsstraße 48 entlang bergauf nach Montan – um anschließend im Eiltempo nach Neumarkt abzufahren. 

Nun sind die Profis wieder auf dem Anfangsteil der Etappe unterwegs und kommen neuerlich auf die Weinstraße, wo sich nach 64,4 Kilometern die Verpflegungsstation befindet. Von Kaltern geht es wieder die „kleine Mendel“ hoch, dieses Mal aber in Richtung des anspruchsvollen Mendelpasses, wo die Bergwertung der ersten Kategorie entschieden wird. Insgesamt ist der Anstieg 18 Kilometer lang mit mehr als 1100 Höhenmetern. Die anschließende Abfahrt ist anspruchsvoll und sehr schnell. Sie endet in Fondo, wo der nicht allzu anspruchsvolle Anstieg auf den Gampenpass auf 1518 Metern Meereshöhe beginnt. Auch hier befindet sich das Ziel einer Bergwertung. Bis zum Ziel nach Meran fehlen nun 26,3 Kilometer. Auf die Radprofis wartet die schnelle und technische Abfahrt nach Lana. Die letzten 7 Kilometer verlaufen zum Großteil flach. In Meran fahren die Radler am bekannten Pferderennplatz vorbei, bevor es, auch durch einige Kreisel, ins historische Stadtzentrum geht. Das Ziel befindet sich schließlich am sehr zentral gelegenen Rennweg, wo diese dritte Etappe in einem packenden Schluss-Spurt der Sprint-Elite entschieden werden könnte.

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