134.3 kmRennen
4
19 April

Klausen

Am Eisack in Südtirol gelegen, war Klausen in der Vergangenheit eine Zollstadt. Das Gemeindegebiet wird überthront vom Kloster Säben, das im Mittelalter Bischofssitz war und Pilger aus allen Teilen Tirols auf den Säbener Berg anlockte.

Lienz

Lienz ist die Hauptstadt Osttirols. Hier kommen das Drautal, das Pustertal und das Isertal zusammen. Dank des milden Klimas lockt die „Sonnenstadt“ jedes Jahr zahlreiche Besucher an, denen ein reichhaltiges Kulturangebot offensteht und die auch in Sachen Shopping nicht zu kurz kommen. Lienz war zwei Mal Etappenort beim Giro del Trentino, und zwar 1999 und 2013.

Beschreibung

Klausen ist das Tor zur vierten Etappe. Zunächst geht es durch das historische Zentrum der Kleinstadt im Eisacktal, dann auf einer flachen Strecke von 11 Kilometern der Staatsstraße 12 entlang in Richtung Norden, bis nach Brixen. Hier beginnt auf der SS49, der Pustertaler Staatsstraße, ein erster, leichter Anstieg. Die Strecke wird jedoch bald wieder flacher, und zwar sobald die Radprofis Schabs hinter sich lassen. In Niedervintl angekommen verlässt das Feld die Talsohle und es beginnt der rund 7 Kilometer lange Anstieg nach Terenten, der eine durchschnittliche Steigung von 6,9 Prozent vorweist. In Terenten wird nach einer Gesamtstrecke von 32,6 Kilometern auch die erste Bergwertung entschieden. Anschließend geht es auf dem Hochplateau weiter in Richtung Pfalzen, bevor die Abfahrt nach Bruneck auf die Teilnehmer wartet. Einmal in der Hauptstadt des Pustertals angekommen, geht es in leichter aber stetiger Steigung am Flussbett der Rienz entlang. In Toblach befindet sich nach 76,6 Kilometern das Ziel des Zwischensprints. Danach wird Innichen gestreift, bevor es nach insgesamt 89,1 Kilometern über die Staatsgrenze nach Österreich geht. Auf der B100, die parallel zum bekannten Radweg verläuft, der von Toblach auf einer zum Teil angenehmen Abfahrt bis nach Lienz führt.

Den Teilnehmern wird das Finale jedoch durch zwei Varianten erheblich erschwert: Zuerst geht es auf einer Länge von 4 Kilometern mit einer durchschnittlichen Steigung von 7% (mit Spitzenwerten um die 10%) nach Anras. Nach einer kurzen und knackigen Abfahrt nach Thal-Aue biegen die Radprofis nach links ab von wo sie um die zweite Bergwertung hinauf nach Bannberg kämpfen. Auf diesem Streckenteil, der 7 Kilometer lang ist mit einer durchschnittlichen Steigung von 6,5 Prozent, hat Marco Pantani im Jahr 1994 beim Giro d’Italia eine Attacke gesetzt. Bei der abschließenden Abfahrt nach Lienz, die sehr technisch und schnell ist, wird den Radprofis das Adrenalin durch den Körper schießen. Das Ziel befindet sich im Herzen der Hauptstadt Osttirols, nämlich auf dem würdevollen und namhaften Hauptplatz. Hier wird am Nachmittag der Sieger gekürt.

Radeln sie wie die Champions

Radeln Sie wie die Champions des #TotA mit den GPS-Daten der Etappen zum Downloaden.

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