164.2 kmRennen
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20 April

Rattenberg

Klein und bezaubernd: Rattenberg ist die kleinste Stadtgemeinde Österreichs. Als „Glasstadt“ bekannt – weil sich hier viele glasverarbeitende Betriebe angesiedelt haben – ist Rattenberg Startort der letzten Etappe der Tour of the Alps 2018. Das Stadtzentrum besticht durch seine architektonische Schönheit im typischen Inn-Salzach-Stil.

Innsbruck

In Erwartung der Straßen-Rad-WM 2018 und nachdem 2017 der verunglückte Michele Scarponi hier den letzten Triumph seiner Karriere feierte, wird in der Hauptstadt der Alpen der Gesamtsieger der Ausgabe 2018 des Euregio-Rennens prämiert. Vom Inn durchflossen, dem sie ihren Namen verdankt, ist Innsbruck die fünftgrößte Stadt Österreichs.

Beschreibung

Am letzten und entscheidenden Renntag wartet die Tour of the Alps 2018 mit einer äußerst faszinierenden Strecke auf. Der Startschuss fällt in Rattenberg, der kleinsten Stadt Österreichs. Nach der Durchfahrt durch das mittelalterliche Stadtzentrum, das durch zahlreiche Glaser-Läden charakterisiert ist, nimmt das Rennen auf der Tirolerstraße seinen Lauf in nordöstliche Richtung. Auf diesem Abschnitt gibt es keine nennenswerten Steigungen, aber es geht ständig auf und ab bis zum Zwischensprint in Mariastein (33,6 km).

Anschließend geht es in südwestliche Richtung wieder zurück. Nach 56 Kilometern wird der Start-Ort neuerlich gestreift. Sobald die Radprofis Brixlegg hinter sich lassen, klettert die Straße das Alpbachtal hinauf in Richtung Bergwertung der Etappe, welche sich nach 64,1 Kilometern in der Ortschaft Alpbach, dem „Dorf mit der schönsten Blumenpracht Europas“ befindet. Dieser erste selektive Abschnitt ist 7,4 Kilometer lang mit einer durchschnittlichen Steigung von 7,1% wird eine erste Selektion zur Folge haben. Auf der langen und rasanten Abfahrt geht es unter anderem durch Reith im Alpbachertal und einmal in der Talsohle angekommen fahren die Radprofis auf der Tirolerstraße nach Brixlegg zum Verpflegungspunkt. Nach 15 flachen Kilometern folgt der nächste Abschnitt mit Steigung, die kurz aber anspruchsvoll ist und nach Gnadenwald (105,3 km) führt. Dieser Abschnitt ist eine exklusive Vorschau auf das, was die Rennradler bei der nächsten Rad-WM erwarten wird.

Im Anschluss daran geht es für die Karawane wieder bergab nach Hall in Tirol, bevor der nächste Anstieg nach Aldrans beginnt. Hier startet auch ein Teil der WM-Strecke, die im September stattfinden wird. Es geht erstmals hinauf nach Igls/Olympiaclimb, dann folgt die rasante Abfahrt in die Peripherie von Innsbruck bis zum Anfang der Olympiastraße. Von hier (KM 130,3) werden zwei Schleifen zu jeweils 13,8 Kilometern auf einem begrenzten Teil des WM-Parcours in Angriff genommen. Bei der zweiten Durchfahrt wird auf dem höchsten Punkt des Anstiegs (7,8 km/5,5% Steigung) die zweite Bergwertung vergeben – nach insgesamt 138,1 Kilometern. 

Wenn die Radler dann zum dritten Mal die Anhöhe erreichen, müssen sie noch 12,3 Kilometer bis zum Ziel strampeln. Die ersten 6 Kilometer verlaufen bergab, danach geht es ins Stadtzentrum von Innsbruck, wo die Streckenführung fast identisch zu jener bei der WM ist. Sollte sich bei der Anhöhe jemand entscheidend abgesetzt haben, so hat dieser Radprofi gute Chancen, das Ziel am Rennweg als erster zu erreichen und den Tagessieg davonzutragen.

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