Champions, Werte und Umweltschutz: Die Tour of the Alps ist in stetigem Wachstum

Das Etappenrennen in der Euregio (16. bis 20. April), das heute in Trient vorgestellt wurde, hält sich in den ersten drei Tagen im Trentino auf. Nach der Team-Präsentation in Arco folgen die beiden spektakulären Ankünfte in Folgaria und auf der Alpe di Pampeago: Es ist alles angerichtet für ein episches Duell zwischen Froome, Aru und Pinot.

Die Tour of the Alps kehrt dorthin zurück, wo alles begonnen hat. Die zweite Ausgabe des Radrennens in der Euregio beginnt am 16. April in Arco und somit an jenem Ort, wo der GS Alto Garda seinen Sitz hat – jener Verein, der zuerst den Giro del Trentino und nun die Tour of the Alps ausrichtet. Am heutigen Donnerstag, 12. April wurde das prestigeträchtige Radsport-Event im Herzen Trients, nämlich am Sitz der Autonomen Provinz Trient, vorgestellt.

Das sehnlichst erwartete Etappenrennen der Kategorie 2.HC, das vom 16. bis zum 20. April über die Bühne gehen wird, lockt die internationale Radsport-Elite an. Die Ausnahmekönner werden sich in den Bergen und vor den Schönheiten Tirols, Südtirols und des Trentino gegenseitig fordern und gleichzeitig für spektakuläre TV-Bilder sorgen, die aufgrund der umfassenden Live-Berichterstattung weltweit ausgestrahlt werden.

An der Pressekonferenz nahmen der Assessor für Tourismus der Autonomen Provinz Trient Michele Dallapiccola, der Alleinverwalter von Trentino Marketing Maurizio Rossini, die Vertreter der Etappenorte – der Präsident der Garda Trentino S.p.A Marco Benedetti, der Präsident des Tourismusvereins Alpe Cimbra Michael Rech und die Sportassessorin der Gemeinde Tesero Silvia Vaia – teil, sowie die Athleten Nicola Conci und Iuri Filosi. Außerdem wohnten dem Medientermin mit Francesco Moser, Gilberto Simoni, Maurizio Fondriest und Alessandro Bertolini vier ehemalige Rad-Stars bei. Nicht fehlen durfte der Präsident des GS Alto Garda Giacomo Santini, der die Fahnen des Veranstalters hochhielt.

DIE CHAMPIONS KOMMEN NACH ARCO

Die Tour of the Alps ist 2017 entstanden, mit der Idee ein grenzüberschreitendes Projekt zu lancieren und die drei betroffenen Gebiete zu vereinen. Die zweite Ausgabe besticht mit einem Teilnehmerfeld, das sonst nur bei den wichtigsten Radrennen der Welt zu finden ist. Damit wurde die 40-jährige und ruhmreiche Tradition des Giro del Trentino würdig fortgesetzt.

Insgesamt nehmen 20 Teams teil, von denen neun zur Kategorie World Tour zählen. Mit Chris Froome, Fabio Aru, Thibaut Pinot, aber auch Miguel Angel Lopez, Domenico Pozzovivo, Louis Meintjes, Leopold König oder George Bennett sind viele große Namen dabei. Auf der 716 Kilometer langen Strecke der Tour of the Alps, die in Arco spektakulär beginnt und in Innsbruck furios endet, geht es für diese Topstars und alle anderen Protagonisten nicht darum, den Angriff auf die „Maglia Rosa“ des Giro d’Italia vorzubereiten: Zur Tour of the Alps tritt man an, um sie zu gewinnen. Niemand weiß das besser als das Team Sky, das die letzten drei Ausgaben für sich entschied – mit drei verschiedenen Fahrern.

DIE WERTE IM RENNEN

Es wäre wohl falsch, die Tour of the Alps alleine auf den sportlichen Wert zu reduzieren: Das Event ist ein Musterbeispiel für die Zusammenarbeit zwischen den Gebieten und der Bevölkerung von Tirol, Südtirol und des Trentino, die sich innerhalb der Euregio in gemeinsamen Werten gefunden haben, die wiederum das Fundament des Projekts Tour of the Alps bilden.

„Die Tour of the Alps ist ein herausragendes Event, ein sportlicher Wettkampf auf allerhöchstem Niveau, den die Einheit und die enge Zusammenarbeit der drei Gebiete ermöglichen. Sport verkörpert schon an und für sich die Werte des fairen Wettkampfs, des Fleißes und eines gesunden Lebensstils: Für das Trentino ist es eine Ehre, Gastgeber dieser wichtigen und renommierten Ausgabe zu sein“, erklärte der Assessor der Autonomen Provinz Trient Michele Dallapiccola.

„Als Trentiner macht es uns sehr stolz, dass aus dem Giro del Trentino ein überregionales, ambitioniertes und wichtiges Projekt entstanden ist, an dem die besten Radfahrer der Welt teilnehmen und das in der Presse weltweit Anklang findet“, erklärte Maurizio Rossini, Alleinverwalter von Trentino Marketing. „Die Verbindung mit lokalen Partnern und die Entscheidung, bei dieser Initiative verstärkt auf die gemeinsamen Werte zu setzen, hat es uns ermöglicht immer größere Ziele anzupeilen – ohne die Identität dieses Events zu verlieren, das unter Fans und Insidern zu den meistgeliebten und meistgeschätzten zählt.“ 

Diese Kontinuität drückt sich auch in der engen und beständigen Zusammenarbeit mit Vorzeigeunternehmen aus dem Trentino wie Melinda, Casse Rurali Trentine und Phoenix aus, deren Logos auch in diesem Jahr im Brustbereich des Fuchsia Trikots (Gesamtwertung), Grünen Trikots (Bergwertung) und Roten Trikots (Sprintwertung) vom Hersteller Northwave angebracht werden. Das Weiße Trikot trägt hingegen das Logo von Fiat Lüftner.

Die neue Partnerschaft mit Fiat leitet über zu einem der Schlüsselthemen der Tour of the Alps, nämlich zu jenem der nachhaltigen Mobilität: Die Fiat 500L, die bei der Tour of the Alps zum Einsatz kommen, sind erdgasbetrieben und tragen somit maßgeblich zum Umweltschutz bei. Wichtige Unterstützung kommt auch von Seiten der Federmetano, genauso wie von der Brennerautobahn A22, die sich der Förderung von alternativen Treibstoffen verschrieben hat.

DER KLANG DER EUREGIO EXPERIENCE

Eine weitere interessante Neuerung stellt die Partnerschaft mit Upload Sounds dar, eine Plattform aufstrebender junger Talente, jünger als 35 Jahre, und der professionellen Musikkünstler der Euregio. In diesem Jahr dienen die von den Musikern komponierten Stücke als Hymnen an den jeweiligen Startorten der Tour oft he Alps. Das rundet das Konzept der Euregio Experience perfekt ab, die von allen gelebt wird, die die Tour of the Alps am Straßenrand oder im Ziel verfolgen. Es wurde sehr viel getan, um die betroffenen Gebiete und die Veranstalter der einzelnen Etappen zu involvieren und die Bevölkerung in das Euregio-Event einzubinden.

Anders als im Vorjahr, als der Start in Kufstein erfolgte und das Ziel in Trient lag, fährt die Tour oft he Alps heuer in nördliche Richtung. Es geht los am Nordufer des Gardasees und im Trentino wird sich der Rad-Klassiker drei Tage lang aufhalten. In Arco findet am Sonntag, 15. April am Vortag des Starts um 17.30 Uhr die Mannschaftsvorstellung statt, während die Pressekonferenz mit den Favoriten bereits eine Stunde vorher über die Bühne geht. Tags darauf bewegt sich die Gruppe von Arco in Richtung Ziel in Folgaria, während das zweite Teilstück Lavarone-Alpe di Pampeago/Fiemme die einzige Zielankunft in Höhenlage bereithält. Dieser legendäre letzte Schlussanstieg musste auch im Rahmen des Giro d’Italia einige Male bewältigt werden.

Die dritte Etappe von Auer nach Meran spielt sich gänzlich in Südtirol ab, während die vierte in Klausen startet und das hochkarätige Teilnehmerfeld in österreichisches Staatsgebiet führt mit Ziel in Lienz. Ganz besonders gespannt ist man auf das letzte Teilstück von Rattenberg nach Innsbruck, wo zwei Schleifen auf dem Schlussteil jener Strecke gefahren werden, auf der im September um den WM-Titel geradelt wird.

DIE ERINNERUNG AN MICHELE SCARPONI

Was das Thema Werte angeht, spielt die Großzügigkeit bei dieser Ausgabe der Tour of the Alps eine wichtige Rolle. Großzügigkeit, die Michele Scarponi im Rennen ausgezeichnet hat und die nun mit einem nach ihm benannten Preis belohnt wird.

Bei der Tour oft he Alps wird täglich jene Mannschaft mit dem Preis Team-up Souvenir Michele Scarponi geehrt, die sich im Rennen durch Teamgeist und eben Großzügigkeit abheben konnte. Ihr wird ein Scheck überreicht, den das prämierte Team an einen wohltätigen Verein im Startort der darauffolgenden Etappe spendet.

Der Bischof von Innsbruck wird am Freitag, 20. April nach der Zielankunft der letzten Etappe zudem in einem Festakt an Michele Scarponi gedenken, der im Anschluss an die letztjährige Tour of the Alps – bei der er die erste Etappe in der Hauptstadt Tirols gewann – tödlich verunglückte.

GRENZENLOSE BERICHTERSTATTUNG

Das Interesse für die Tour of the Alps ist global – und diese weltweite Beachtung ist gut dokumentiert. Das beweisen die 120 akkreditierten Journalisten, sowie die 100 Länder, in die die täglich produzierten Live-Bilder mit einer Dauer von 90 Minuten gesendet werden. Die Produktion der TV-Bilder erfolgt durch PMG Sport im Rahmen des Projekts „Ciclismo Cup“, das von der Profivereinigung Lega Ciclismo Professionistico unterstützt wird.

Diese Sender werden LIVE über die Tour of the Alps 2018 berichten:

Eurosport 1 (Europa, Asien, Ozeanien)
RaiSport (Italien)
ORF (Österreich)
TV 2 (Dänemark)
L’Equipe (Frankreich)
Eleven (Nordamerika)
FloBikes (Nordamerika, Zentralamerika, Südamerika)
SkySport (Neuseeland)
Econet (Afrika)

Außerdem sind die Livebilder auf der Facebookseite von PMG Sport verfügbar, sowie auf folgenden Portalen: Pmgsport.it, Repubblica.it, LaPresse.it, Corrieredellosport.it, Tg.la7.it, Federciclismo.it, Tuttobiciweb.it, Cyclingpro.net, SpazioCiclismo.it, CiclismoSport.Go, Mondiali.net, DirettaCiclismo.it.