Die Tour of the Alps stellt die 20 teilnehmenden Teams am 25. Jänner vor

Im Rahmen des Weltcups der Nordischen Kombinierer in Seefeld in Tirol werden die Veranstalter des Etappenrennens in den drei Euregio-Regionen das Geheimnis der teilnehmenden Mannschaften an der Ausgabe 2018 (16. bis 20. April) lüften.

Es dauert nur mehr drei Monate bis zur Tour of the Alps 2018. Am Montag, 16. April fällt in Arco (TN) der Startschuss zur neuen Ausgabe des grenzüberschreitenden Etappenrennens, das am Freitag, 20. April auf dem Innsbrucker WM-Parcours enden wird.

Nachdem im November bei der Vorstellung in Mailand die fünf spektakulären Etappen präsentiert wurden, werden nun die Namen jener 20 Mannschaften verraten, die bei der Tour of the Alps am Start stehen werden. Eine Aufstellung mit vielen starken Teams, wie es sie in der langen Geschichte der Tour of the Alps, die im vergangenen Jahr das Erbe des renommierten Giro del Trentino übernommen hat, vielleicht noch nie gab.

Das Datum, das man sich im Kalender anstreichen sollte, ist der 25. Jänner. Während des Weltcups der Nordischen Kombinierer in Seefeld in Tirol (Österreich) wird das Radsportevent der Öffentlichkeit vorgestellt und dabei werden die Teilnehmer offiziell bekannt gegeben. Das Event findet um 15.00 Uhr in Presseraum statt (Seefeld, Mösererstraße 632).

Die Tour of the Alps möchte dort weitermachen, wo sie im vergangenen April erfolgreich im Zeichen der gemeinsamen Werte aufgehört hat: die Kooperation zwischen den drei Tourismusdestinationen, durch die das Etappenrennen führt (Trentino, Südtirol und Tirol), die Wertschätzung der landschaftlichen Schönheit, die Bewerbung und Stärkung eines Tourismussystems, das stark vom Radsport geprägt ist, sowie die technische Schwierigkeit der einzelnen Strecken, was für die teilnehmenden Radsportler die ideale Vorbereitung auf den Giro d’Italia ist. Dazu gesellt sich die Erinnerung an einen Champion wie Michele Scarponi, der bei der Tour of the Alps 2017 zum letzten Mal als Sieger die Arme in die Luft streckte, als er die Etappe in Innsbruck gewann – wenige Tage später verstarb er bei einem Trainingsunfall unweit von seinem Zuhause.

Fünf Renntage, insgesamt mehr als 700 Kilometer und 13000 Höhenmeter: Das sind die Zahlen der Tour of the Alps 2018, die an ihrem Erfolgsrezept von kurzen, aber eben sehr schwierigen Etappen festhält. Nach dem Start in Arco, wo sich der Sitz des ausrichtenden G.S. Alto Garda befindet, endet das erste Teilstück auf der Hochebene von Folgaria. In Lavarone beginnt die zweite Etappe, wo die Radsportler zunächst den Aufstieg auf den Redebus-Pass meistern müssen und denen danach auf den steilen Rampen hinauf auf die Alpe di Pampeago (Reiterjoch) alles abverlangt wird. In Südtirol wird die dritte Etappe abgewickelt, mit Start in Auer und Ziel in Meran, nachdem der Mendelpass und der Gampenpass bezwungen wurden. Der vierte Renntag beginnt in Klausen und endet auf dem malerischen Hauptlatz in Lienz, nachdem es zuvor auf den Bannberg ging. Von Rattenberg, wo auch das WM-Zeitfahren beginnen wird, brechen die Radsportler zur fünften und letzten Etappe der Tour of the Alps auf, die den Tross in die Alpenhauptstadt Innsbruck führen wird und wo zwei Runden auf jenem Kurs anstehen, auf dem im September um das Trikot des Weltmeisters gefahren wird.