„Tour of the Alps“ bietet Bühne für afrikanische Projekte

Die neue Rundfahrt in den Euregio-Regionen von 17. bis 21. April bietet eine Bühne für das deutsche Team Bike AID’s Project, das Talente aus Kenia und Eritrea unterstützt. Auch zwei weitere aufstrebende Continental Teams, Tirol und Sangemini, sind mit dabei!

08 März 2017

Der Radsport in Afrika drängt auf die internationale Bühne. Dieser Entwicklung trägt die neue Rundfahrt „Tour of the Alps“ Rechnung und hat das UCI Continental Team Bike AID in das 18 Mannschaften umfassende Starterfeld aufgenommen. Die deutsche Mannschaft arbeitet intensiv an der Entwicklung und Förderung von afrikanischen Radsportprojekten.

Die Ziele des Continental-Teams Bike AID sind es, Fahrer aus Ostafrika (Kenia und Eriträa) mit technischem Know-How und Bildungsprogrammen zu fördern. Die Mannschaft hat mit den beiden afrikanischen Ländern eine Partnerschaft beschlossen, um eine Infrastruktur aufzubauen und neue Talente zu scouten. „Wir glauben daran, Ostafrika steckt voller Talente“, sagte Timo Schäfer, der Sportkoordinator der Equipe. Er ergänzt: „Man schaue nur auf andere Ausdauersportarten, wie Laufen. Wir haben kenianische Talente in unser Team geholt, wie auch zwei Fahrer aus Eriträa – darunter den afrikanischen Zeitfahrmeister Meron Teshome. Von diesem Kontinent kommt auch Tour de France-Titelverteidiger Chris Froome, der hier aufgewachsen ist.

Bike AID wird nicht das einzige UCI Continental Team bei der fünftägigen Rundfahrt „Tour of the Alps“ sein. Das österreichische Tirol Cycling Team und Sangemini-Mg-K Vis Olmo aus Italien wollen auch ins Rampenlicht fahren!

Schon bei den letzten beiden Austragungen des Giro del Trentino Melinda, der zur „Tour of the Alps“ wurde, bekam das Tirol Cycling Team um den Sportlichen Leiter Roberto Damiani mit seinen besten Fahrern Clemens Fankhauser und Filippo Fortin eine Wildcard. Die Mannschaft Sangemini setzt auf die Kletterfähigkeiten von Francesco Manuel Bongiorno auf den schweren Anstiegen der „Tour of the Alps“.  Das italienische Nationalteam wird auch am Start stehen. Teammanager Davide Cassani wird das Nationalteam mit Profis und starken U23-Fahrern bestücken.